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Hansi Flick folgt damit Robin Dutt, der im
Sommer 2013 auf eigenen Wunsch den Verband verließ.
Erster Sportdirektor des DFB war Matthias Sammer, der
dieses Amt von 2006 bis 2012 ausübte. Absoluter
Schwerpunkt in der Zuständigkeit des Sportdirektors ist
die Eliteförderung unter Einbeziehung aller verfügbaren
sportfachlichen und wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Dazu zählen Scouting-Methoden genauso wie Leistungs-
diagnostik oder Videoanalyse. Generalsekretär Helmut
Sandrock sagt: „In der Person Hansi Flick drückt sich
ein klares Bekenntnis für den Elitebereich aus. Der
Sportdirektor soll eine einheitliche Spielphilosophie für
die Auswahlmannschaften erarbeiten, er ist zuständig
für die Kommunikation mit den Vereinen der Bundesliga
sowie deren Leistungszentren und verantwortet das
Trainerwesen des DFB. Ich bin froh, dass wir mit Hansi
Flick unseren Wunschkandidaten für diese Position
gewonnen haben, und bin überzeugt, dass er nach der
WM 2014 als Sportdirektor dem deutschen Fußball viele
neue Impulse geben wird.“
Hansi Flick sagt: „Es ehrt und freut mich sehr, dass
mir der DFB die vielfältigen und verantwortungsvollen
Aufgaben des Sportdirektors nach der WM in Brasilien
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Sportdirektor
Hansi Flick heisst der dritte Sportdirektor des
Deutschen Fussball-Bundes. Bis zur WM 2014 wird
er noch als Assistent von Bundestrainer
Joachim Löw arbeiten. Nach dem Turnier in
Brasilien übernimmt er sein neues Amt.
Ausgestattet mit einem Vertrag bis 2019 wird
Hansi Flick dann zuständig sein für Themen wie
die Eliteförderung und das Trainerwesen.
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Hansi Flick bei der Vertragsunterzeichnung
mit DFB-Präsident Wolfgang Niersbach und
DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock.