204
| DFB von A-Z
Wer das Wort Spielbetrieb hört, denkt in
erster Linie an den Liga-Alltag, an Tore und
Derbys, an Aufstiegsrennen und Abstiegskampf. Die
Voraussetzungen dafür werden beim DFB und seinen
Landesverbänden geschaffen – und natürlich in den ins-
gesamt fast 25.500 Vereinen.
Acht Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen umfasst die
Abteilung Spielbetrieb in der DFB-Zentrale in Frankfurt
am Main. Sie leisten die wertvolle Arbeit hinter den
Kulissen. Kernthemen sind der DFB-Pokal, die 3. Liga
sowie die A- und B-Junioren-Bundesliga plus DFB-Juni-
oren-Vereinspokal. Die Regionalliga steht seit ihrer
Reform im Sommer 2012 und der damit einhergehenden
Vergrößerung auf fünf Staffeln unter der Obhut der
zuständigen Regional- und Landesverbände. Die Grup-
pen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern bilden
nun den Unterbau der 3. Liga, ihres Zeichens die höchste
Spielklasse unter der Regie des DFB. Nach Abschluss
der Regionalliga-Spielrunden werden in Entscheidungs-
spielen in der Zuständigkeit des DFB die drei Aufsteiger
zur 3. Liga ermittelt.
Unter der Regionalliga verzweigt sich das Ligensys-
tem in die einzelnen Landesverbände bis hinunter in die
Kreise. Eine Fußballpyramide mit starkem Fundament,
um die Deutschland international beneidet wird. „Der
Amateurfußball in Europa ist sehr gut strukturiert, aber
der DFB ist wieder einen Schritt voraus“, bemerkte
Roberto Perna von der FIFA beim Amateurfußball-Kon-
gress 2012 in Kassel.
Verantwortlicher DFB-Direktor für die Abteilung
Spielbetrieb ist Ulf Schott. Der 43-Jährige hat am
1.
Juni 2012 die Nachfolge von Helmut Sandrock ange-
treten, nachdem Sandrock im Zuge der Wahl von Wolf-
gang Niersbach zum DFB-Präsidenten neuer Generalse­
kretär geworden war. Neben dem Spielbetrieb unter-
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Spielbetrieb
Der Spielbetrieb im DFB – das sind circa 165.000
Mannschaften, verteilt auf alle Altersklassen
und Ligen. Doch Spielbetrieb, das heisst beim
DFB noch viel mehr.