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| DFB von A-Z
Ist der DFB-Bundestag das höchste Gremium
und quasi gesetzgebende Versammlung die Legislative
des DFB, so ist sein vom Bundestag im Drei-Jahres-­
Rhythmus gewähltes Präsidium als ausführendes Organ
die Exekutive des Verbandes. Dies bringt die Satzung
mit aller Deutlichkeit zum Ausdruck. „Das Präsidium ist
zuständig für die Erledigung des laufenden Geschäfts.
Es nimmt alle Aufgaben wahr, die nach Satzung und den
Ordnungen nicht anderen Organen des DFB zugewiesen
sind“, heißt es dort. Vor allem aber sagt die Satzung:
Dem Präsidium obliegt die Vertretung des DFB“, und
präzisiert im Weiteren: „Vertreter im Sinne des Bürger-
lichen Gesetzbuches (BGB) sind der Präsident, die
gleichberechtigten 1. Vizepräsidenten, der Schatzmeis-
ter und der Generalsekretär, und zwar zwei dieser Mit-
glieder gemeinsam.“
Fußball ist Zukunft“ – unter diesemMotto stand der
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ordentliche DFB-Bundestag am 24. und 25. Oktober
2013
in Nürnberg. Erwartungsgemäß wurde Wolfgang
Niersbach für die nächste Legislaturperiode von drei
Jahren als DFB-Präsident wiedergewählt. Die Zusam-
mensetzung des DFB-Präsidiums wurde neu struktu-
riert. Dr. Rainer Koch wurde zum 1. Vizepräsidenten
(
Präsidiumsmitglied für Amateurfußball und Angelegen-
heiten der Regional- und Landesverbände) gewählt,
zugleich leitet er das Ressort für Rechts- und Satzungs-
fragen. Weiterhin wurden Reinhard Grindel (Rotenburg/
Wümme) als Schatzmeister, Peter Frymuth (Düsseldorf)
als Vizepräsident für das neu geschaffene Ressort Spiel-
betrieb und Fußballentwicklung, Ronny Zimmermann
(
Wiesloch) als Vizepräsident für Qualifizierung und
Eugen Gehlenborg (Garrel) als Vizepräsident für sozial-
und gesellschaftspolitische Aufgaben neu in das
DFB-Präsidium gewählt. Sie folgen auf Horst R. Schmidt,
Hermann Korfmacher, Karl Rothmund und Rolf Hocke,
die allesamt die Altersgrenze von 70 Jahren überschrit-
ten haben und deshalb nicht mehr zur Wahl standen.
1.
Vizepräsident kraft seines Amtes als Präsident des
Ligaverbandes ist auch in den nächsten Jahren Dr. Rein-
hard Rauball, der ebenso bestätigt wurde wie die wei-
teren Liga-Vizepräsidenten Christian Seifert (Vorsitzen-
der der DFL-Geschäftsführung), Peter Peters und Harald
Strutz.
Wiedergewählt als DFB-Vizepräsidenten wurden
da­rüber hinaus Hannelore Ratzeburg (Frauen- und Mäd-
chenfußball), Dr. Hans-Dieter Drewitz (Jugendfußball)
und Rainer Milkoreit (Breitenfußball und Breitensport).
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Präsidium
TEILUNG DER GEWALTEN IN LEGISLATIVE, EXEKUTIVE
UND JUDIKATIVE IST DER HÖCHSTE GRUNDSATZ EINES
DEMOKRATISCHEN STAATSWESENS. GEWALTENTEI­­LUNG –
DIESES PRINZIP PRÄGT AUCH DEN DEUTSCHEN FUSS-
BALL-BUND UND macht „DIE GRÖSSTE GESELLSCHAFT-
LICHE GRUPPIERUNG IN UNSEREM LAND“, SO DER
DAMALIGE PRÄSIDENT UND HEUTIGE DFB-EHRENPRÄSI-
DENT EGIDIUS BRAUN ANLÄSSLICH DER FEIERLICHKEI-
TEN ZUM 100. GRÜNDUNGSJUBiLÄUM DES VERBANDES,
ZU EINER DEMOKRATISCHEN INSTITUTION“.