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| DFB von A-Z
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Präsidenten
„
Fussball ist Zukunft.“ So lautete das Motto
des 41. ordentlichen Bundestages in Nürnberg. Und so
heißt auch die Dachmarke des DFB. Sie gibt die gene-
relle Ausrichtung für alle Aktivitäten des Verbandes vor.
Und sie beschreibt Wolfgang Niersbachs Kurs, der das
Motto in seiner Grundsatzrede auf dem ordentlichen
Bundestag in Nürnberg um drei Ausrufezeichen ergänzt
hat: Vereint. Innovativ. Leistungsstark.
Es sind drei Begriffe, die für die Arbeit und den Auf-
tritt des DFB stehen. Wolfgang Niersbach erklärte dazu:
„
Mit ‚vereint‘ ist gemeint, dass ich aus voller Über
zeugung für die Einheit des Fußballs stehe. Die Gemein-
samkeit von Spitze und Breite, Profis und Amateuren,
Haupt- und Ehrenamt, Männern und Frauen, im Nach
wuchsbereich für Jungen und Mädchen sowie für Fuß-
baller mit und ohne Migrationshintergrund.“
Mit anderen Worten: Der DFB-Präsident setzt auf
Teamwork. So wie es auch zwischen DFB und Ligaver-
band vorgelebt und mit der Verlängerung des Grundla-
genvertrags dokumentiert wird. Die dadurch entstehen-
den Spielräume sollen optimal genutzt werden. Vor allen
Dingen auch im Sinne der Basis. „Wir müssen und wol-
len sichtbar machen, was unterhalb des Profibereichs
passiert“, sagt Wolfgang Niersbach. Als Teil eines
umfangreichen Masterplans wurde deshalb im Rahmen
des Bundestages in Nürnberg die Amateur-Kampagne
„
Unsere Amateure. Echte Profis.“ gestartet.
Wolfgang Niersbach ist der elfte Präsident des
Deutschen Fussball-Bundes. Am 2. März 2012
wurde der Rheinländer beim ausserordentlichen
Bundestag in Frankfurt am Main gewählt. Im
Amt bestätigt wurde er am 25. Oktober 2013 beim
ordentlichen Bundestag in Nürnberg. Bei den
Vertretern von Amateur- und Profibereich
geniesst er gleichermassen Vertrauen – ohne
Gegenstimme wurde er bis 2016 wiedergewählt.
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Prof. Dr. Ferdinand Hueppe
Prag, 1900 – 1904
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Gottfried Hinze
Duisburg, 1905 – 1925
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Felix Linnemann
Berlin, 1925 – 1945
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Dr. Peco Bauwens
Köln, 1950 – 1962
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Friedrich-Wilhelm Nohe
Wiesbaden, 1904 – 1905
Die DFB-Präsidenten