168
| DFB von A-Z
Seit jeher stellt der DFB den hohen An­
spruch an sich selbst, die eigenen Veranstaltungen
in eigener Regie und die ihm übertragenen Events als
Mitausrichter mit einem eigenen Team und hohen Qua-
litätsstandards zumErfolg zu verhelfen. Bei großen inter-
nationalen Turnieren wie den WM-Endrunden 1974 und
2006,
der EM-Endrunde 1988 oder der Frauen-WM 2011
wurde und wird er diesem Anspruch mit einem eigens
gebildeten temporären Organisationskomitee gerecht
(
siehe „Ausrichter“).
Den „Alltag“ aber, sprich die Durchführung aller
Heim-Länderspiele der A-Nationalmannschaft, der U 21-
Nationalmannschaft, der Junioren-Länderspiele, der
Frauen- und Juniorinnen-Länderspiele oder der Pokal­
endspiele der Männer und Frauen sowie allgemeiner
Events wie zum Beispiel den DFB-Bundestag oder den
2012
in Kassel veranstalteten Amateurfußball-Kongress
und nicht zuletzt Sonderaufgaben wie beispielsweise die
Mitausrichtung des UEFA-Kongresses im Januar 2007
in Düsseldorf oder eben europäischer Endspiele, diesen
Alltag bewältigt der DFBmit seiner Hauptabteilung Orga-
nisation und Eventmanagement.
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Organisation und
Eventmanagement
Frühjahr 2012: Zwei Grossereignisse innerhalb
einer Woche hatte der DFB zum Abschluss der
Saison 2011/2012 zu veranstalten und mit aus­­-
zu­richten. Das DFB-Pokalendspiel in Berlin am
12.
Mai zwischen Borussia Dortmund und dem
FC Bayern München sowie das Champions-League-
Finale am 19. Mai, als der FC Bayern und FC Chelsea
einander in München gegenüberstanden. Eine
Her­ausforderung ganz spezieller Art Für die
DFB-­Hauptabteilung Organisation und Event­
management.
❙❙
Die Ausrichtung der Eröffnungszeremonie, wie hier
beim DFB-Pokalfinale 2012 in Berlin, obliegt eben-
falls der DFB-Organisation und Eventmanagement.