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| DFB von A-Z
Rund 1,7 MillionenMenschen engagieren sich
ehrenamtlich für den Fußball, addiert ergibt das jähr-
lich 120 Millionen Arbeitsstunden. Bei einem Stunden-
lohn von 15 Euro errechnet sich daraus eine Wertschöp-
fung von 1,8 Milliarden Euro. Hinter diesen kalten Zahlen
steckt eine große, heiße Liebe. Für den Fußball.
Angesichts dieser gewaltigen Dimensionen braucht
es keine kitschigen Bilder vom Fußball-Papa, der den
Trikotsatz wäscht oder dem Platzwart, der bei Tagesan-
bruch das Feld kreidet. Aber natürlich gibt es sie den-
noch, zehntausendfach, den Jugendwart, den Kassierer,
die Trainerin, die Eltern, die bei der Anfahrt zum Aus­
wärts­­spiel mithelfen. Pro Wochenende werden in
Deutschland 80.000 Fußballspiele ausgetragen. Unvor-
stellbar ohne das Ehrenamt. Dem Fußball ginge die Luft
aus, gäbe es sie nicht – die Ehrenamtler.
Der ranghöchste Ehrenamtler des Fußballs ist und
bleibt der DFB-Präsident. Wolfgang Niersbach gestaltete
den Verband mehr als zwei Jahrzehnte mit, zuerst als
Mediendirektor, später als Generalsekretär, bevor er vom
Haupt- ins Ehrenamt wechselte. Der DFB-Präsident weiß,
wie abhängig der Vereinsfußball von seinen ehrenamt-
a b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z
Aktion Ehrenamt
Kerngeschäft des Deutschen FuSSball-Bundes –
das heisst auch und vor allem: Förderung des
Ehrenamtes. Das ehrenamtliche Engagement ­für
den Fussball ist kaum zu fassen, der Einsatz ­
jedes einzelnen unbezahlbar. Tradition und das
Anbrechen einer neuen Zeit: beides kennzeich­net
das moderne Ehrenamt.