TRAININGSPHILOSOPHIE DEUTSCHLAND EINFÜHRUNG 12 ÜBERGREIFENDE KONZEPTE Egal, wie gut das Training ist: Von zwei Trainingseinheiten pro Woche und einem Spieltag wird kein Spieler und keine Spielerin richtig gut. Deshalb brauchen wir Konzepte, die eine organisations- und mannschaftsübergreifende Fußballförderung vorsehen. Im „Fußballland“ Deutschland gibt es Tausende Kinder, die am liebsten jeden Tag Fußball spielen möchten. Um dies zu ermöglichen, müssen wir solche Angebote bis mindestens zum Ende des D-Jugend-Alters schaffen: > ein tägliches Angebot für Fußball in der Schule > mannschaftsübergreifende Trainingskonzepte in den Vereinen (z. B: die motiviertesten und besten F-Junioren kommen auch zum Training der E-Junioren usw.) > Fußball und anderes Sportarten auch in der Freizeit (polysportive Ausbildung) > DFB-Stützpunkt-Training > Trainingsangebote von Fußballschulen und -camps > Angebote für Individualtraining (z. B. Hausaufgabenprogramme zum Jonglieren und Fintieren sowie für Sprünge und Sprints usw.) Fazit: Wichtig ist, dass an den unterschiedlichsten Orten bestmögliches Fußballtraining angeboten wird. Die Grundlage dafür bilden der „neue Kinderfußball“ und die Trainingsphilosophie Deutschland. UNTERSTÜTZUNG AUS GANZ „FUSSBALL- DEUTSCHLAND“ Das Kompetenzteam hat jede Facette der Trainingsphilosophie Deutschland intensiv besprochen. Darüber hinaus setzt es auch auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Vereinen, den Landesverbänden, der Talentförderung und vor allem mit den Trainerinnen und Trainern aller Niveaustufen und Altersbereiche. Um die Trainingsphilosophie sozusagen als „gesellschaftliches Wissen“ in der Gemeinschaft zu verankern, suchen und brauchen wir die Unterstützung aller handelnden Personen im deutschen Fußball. Die Rückmeldungen aus allen Bereichen des Trainings sind überwältigend positiv. Die einhellige Meinung lautet, dass wir auf dem bestmöglichen Weg sind! Die gute Resonanz (siehe z. B. auch die Umfrage unter den C-, B- und A-JugendTrainern der Leistungszentren auf Seite 10) hilft uns sehr bei der Verbreitung der Trainingsphilosophie in ganz „FußballDeutschland“. Kleine Spielformen sind die Essenz für Torhüterinnen und Torhüter, weil sie dort extrem viele Wiederholungen im Strafraum und der Raumverteidigung haben sowie beim Mitspielen stark involviert sind. Darüber hinaus sind sie in der Kommunikation mit den Vorderleuten enorm gefragt und können nie abschalten. Andreas Kronenberg Die kleinen Spielformen der Trainingsphilosophie Deutschland ermöglichen in allen Alters- und Leistungsklassen zahlreiche leidenschaftliche Duelle im direkten 1 gegen 1. Foto: DFB/Thomas Boecker
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